Der Weg, der mich zur Osteopathie geführt hat, war alles andere als geradlinig – und genau das empfinde ich heute als großes Geschenk. Nach meinem Abitur habe ich zunächst eine professionelle Zirkusausbildung absolviert und auf einem hohen künstlerischen und körperlichen Niveau gearbeitet. Viele Jahre habe ich anschließend in unterschiedlichen Zirkusprojekten mitgewirkt. Dort stand der Mensch in all seinen Facetten im Mittelpunkt: Bewegung, Ausdruck, Vertrauen, Zusammenarbeit und die feine Wahrnehmung für Körper und Stimmung. Diese Zeit hat meinen Blick für Zusammenhänge geschärft und mir gezeigt, wie eng Körper, Geist und Lebensumstände miteinander verbunden sind.
Der Wunsch, Menschen auf einer tieferen Ebene zu unterstützen, wuchs dabei stetig. Mit der Osteopathie habe ich schließlich meine Herzensaufgabe gefunden. Als Osteopath und Heilpraktiker sehe ich den Menschen nicht als Ansammlung von Symptomen, sondern als Ganzes. Mein Ansatz ist es, nicht nur dort zu arbeiten, wo Beschwerden spürbar sind, sondern gemeinsam nach ihren Ursachen zu suchen. Denn oft liegt der Ursprung eines Problems an einer ganz anderen Stelle, als man zunächst vermutet.
Osteopathie bedeutet für mich, die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren und ihm die Impulse zu geben, die er braucht, um wieder ins Gleichgewicht zu finden. Dabei begegne ich meinen Patientinnen und Patienten mit Offenheit, Respekt und Zeit. Jeder Mensch bringt seine eigene Geschichte mit – und genau diese Geschichte ist ein wichtiger Teil der Behandlung. Mein Ziel ist es, Sie auf Ihrem Weg zu mehr Gesundheit, Beweglichkeit und Wohlbefinden ganzheitlich zu begleiten.